Das Banner Ifirns
Im Nachhinein zu ergründen, warum etwas so ist wie es ist, oder warum man ist, wer man ist, welchen Weg man eingeschlagen hat, warum man dies gemacht hat und nicht jenes, ist sehr müßig. Sicher ist nur, dass die Summe aller Erfahrungen und Entscheidungen uns zu dem macht, was wir sind - nicht mehr und nicht weniger!
Aventurien*, der Kontinent der Abenteuer ist unsere Heimat. Lang und verschlungen waren die Pfade, die wir Streiter und Streiterinnen zurückgelegt haben, bevor wir ein Teil der Gemeinschaft wurden, die zum Lob und Preis der Göttin Ifirn durch die verschiedensten Welten zieht. Unerschrocken treten wir durch die Tore zwischen den Welten, um die Glorie der Frühlingsgöttin in das Multiversum hinauszutragen – sei es in Aventurien selbst, auf der Erde, in Pandor, den Elbenlanden, Weltenwacht oder auf den Dracheninseln.
Die Götter sind es, die uns leiten. Nur die Götter kennen die größere Absicht hinter alledem. Hesinde lässt uns erkennen, was klug ist, Praios zeigt uns was Recht ist, Rondra gibt uns Mut, Rahja lässt uns frohlocken und Firun leitet unseren gerechten Zorn. Doch nur Ifirn, der weiße Schwan, schenkt uns in ihrer Güte den Sinn unseres Daseins. Wir streiten für das Leben, für den Respekt und den ewigen Kreislauf aus Geburt und Vergehen. Wir jagen den Antworten nach, der Erkenntnis und der Weisheit. Die Jagd ist unser Schicksal.
Wie jedes rechtschaffene Wesen Aventuriens, so glauben auch wir an die allmächtigen zwölf Götter und ihre Gebote. Wir verachten alles und jeden, der diesen zu wider geht und Chaos über das Gute bringen will.
Heimtücke, Niedertracht und Boshaftigkeit bekämpfen wir. Das Böse in all seinen Formen und seinem Treiben wird von uns gejagt.
Dies ist unser tägliches Tun, unser Wille und Hoffnung zugleich.
Die Jagd ist es was uns antreibt.
Die Jagd ist es was uns glauben lässt.
Die Jagd ist es was uns ausmacht.
An die Jagd glauben wir.
Und Firun, als Gott der Jagd, gibt uns die Kraft, das Geschick und die Gnadenlosigkeit gegenüber unseren Widersachern. Doch seine Tochter Ifirn ist es, die uns innehalten lässt. Die uns stetig daran erinnert, wofür wir kämpfen und die uns immer wieder erkennen lässt, dass es eben doch die Gnade ist, die uns ausmacht und die uns letztendlich obsiegen lässt.
So kämpfen wir im Namen der Zwölfgötter.
So kämpfen wir im Namen Firuns.
So kämpfen wir um den Namen Ifirns zu ehren.
Streiter im Namen der Göttin
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